Freitag, der 13. April 2018
Soli-Party für den Multitude-Garten am 22. April

Die Vereine Multitude und Sonne-über-Berlin laden ein zum geselligen Zusammentreffen auf dem Garten-Gelände des Wagenplatzes Karpfenteichstr. 13 in Berlin-Treptow mit Spiel, Saus und Schmaus bei akustischer Live Musik.

Es gibt eine Kuchen- und Salatbar, zu der gerne auch Köstlichkeiten beigesteuert werden können. Zudem werden Pizza aus dem Lehmofen und Getränke von der Bar zum Soli-Preis angeboten.
Eine Tischtennisplatte steht bereit, Jonglierbälle und Hula-Hoop-Reifen sind da und weitere verspielte Aktionen geplant.  Abends können wir uns am Lagerfeuer aufwärmen.

Mit Musik von:
Sprüssy & Hansa (aus der Schweiz)
Flash Tarzan 
+ weiterer Act angefragt
(für die Künstler*innen geht der Hut rum)

Die Einnahmen für Essen und Getränke gehen an den Multitude Garten auf dem Gelände, welcher Geflüchteten die Möglichkeit gibt kostenlos zu gärtnern.
Hier geht es zur Facebook-Veranstaltung, um Freund*innen dazu einzuladen >>>



Einstiegstreffen und Plenum im April müssen leider entfallen

Die beiden Treffen, die für den kommenden Sonntag, den 15. April ab 17:30 angesagt waren, können leider nicht wie geplant stattfinden. Wir bitten um Entschuldigung für die kurzfristige Absage.


Montag, der 5. März 2018
Multitude sucht Hilfe in der Freiwilligenkoordination

 

Viele Freiwillige sind täglich für Multitude in vier Flüchtlingsheimen aktiv: Sie geben Deutschunterricht und bieten parallel eine Kinderbetreuung an, damit die Eltern in Ruhe lernen können. Jede*r einzelne unserer Freiwilligen leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung geflüchteter Menschen beim Einstieg in die deutsche Gesellschaft. Bei der Koordinations-AG versuchen wir, den Leuten im Deutschunterricht und der Kinderbetreuung die Arbeit zu erleichtern. Dafür brauchen wir eure Unterstützung! Wenn ihr Zeit und Lust habt, uns ein paar Stunden in der Woche mit eurem Engagement zu helfen, die Freiwilligenarbeit zu verbessern, könnte zu euren Aufgaben gehören:

– Koordination zwischen Heimleitungen, Helfern und Neueinsteigern
– Anwerben von neuen Freiwilligen
– Öffentlichkeitsarbeit (Flyer designen, Artikel schreiben)
– Planen von Soli-Parties, um Geld für Unterrichtsmaterialien zu sammeln
– Eigene Ideen umsetzen

Wie viel ihr euch engagieren wollt, ist in jedem Fall euch überlassen. Zwei Stunden in der Woche können schon eine große Hilfe sein. Uns ist dabei besonders wichtig, dass ihr Aufgaben bearbeitest, die ihr interessant findet und bei denen ihr euch persönlich weiterentwickeln könnt.
Wenn ihr also Lust habt eine solche Aufgabe in unserem Verein zu übernehmen oder wenn eure Fähigkeiten im Unterrichten oder der Kinderbetreuung nicht mit eurem Organisationstalent mithalten können, dann meldet euch bei uns unter: koordination [ ät ] multitude-berlin.de

Wir freuen uns auf euch! Die Koordinations-AG von Multitude


Donnerstag, der 1. März 2018
Einstiegstreffen und Plenum im März

Ihr möchtet euch ehrenamtlich engagieren, wisst aber noch nicht wie? Am Sonntag, den 18.03. um 17.00 Uhr findet wieder unser Einstiegstreffen statt. Treffpunkt ist vor der KuB (Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen, Oranienstraße 159).

Kommt vorbei, um die Aktivitäten von Multitude mit und für Menschen mit Fluchterfahrung kennenzulernen – wir erzählen euch, wie ihr bei Kinderbetreuung, Unterstützung beim Deutschlernen oder auch in der Orga des Vereins und von Veranstaltungen mithelfen könnt.

Im Anschluss tauschen wir uns bei unserem monatlichen Plenum aus, das um 18.00 Uhr beginnt. Auch hierzu seid ihr herzlich eingeladen.

Bitte meldet euch kurz unter info@multitude-berlin.de an, damit wir wissen, wie viele kommen.

Wir freuen uns auf euch!


Montag, der 29. Januar 2018
Einstiegstreffen und Plenum im Februar

Ihr habt Lust, bei Multitude mitzuarbeiten? Am 18.02. um 17.30 findet wieder unser Einstiegstreffen statt. Treffpunkt ist vor der KuB (Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen, Oranienstraße 159).

Kommt vorbei, wenn ihr mehr über Multitude und unsere Arbeit erfahren möchtet bzw. wissen möchtet, wie ihr euch einbringen könnt. Im Anschluss könnt ihr gerne auch zu unserem monatlichen Plenum bleiben, das um 18.00 Uhr beginnt.

Bitte meldet euch kurz unter info@multitude-berlin.de an, damit wir wissen, wie viele kommen.

Wir freuen uns auf euch!


Dienstag, der 16. Januar 2018
Einstiegstreffen im Januar

Neues Jahr, neue Vorsätze: Am 21.1. um 17.30 findet wieder unser Einstiegstreffen vor dem monatlichen Plenum statt. Treffpunkt ist vor der KuB (Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen, Oranienstraße 159).

Kommt vorbei, wenn ihr mehr über Multitude und unsere Arbeit erfahren möchtet bzw. wissen möchtet, wie ihr euch einbringen könnt.

Wir freuen uns auf euch!


Donnerstag, der 7. Dezember 2017
Das letzte Einstiegstreffen in diesem Jahr

Vor dem Jahresende wird es noch ein letztes Multitude-Einstiegstreffen geben, und zwar am 17.12. um 17.30. Treffpunkt ist vor der KuB (Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen, Oranienstraße 159).

Kommt vorbei, wenn ihr mehr über Multitude und unsere Arbeit erfahren möchtet bzw. wissen möchtet, wie ihr euch einbringen könnt.

Wir freuen uns auf euch!


Sonntag, der 15. Oktober 2017
Einstiegstreffen und Plenum im Oktober müssen leider entfallen

Die beiden Treffen, die für den heutigen Sonntag, den 15. Oktober ab 17:30 angesagt waren, können leider nicht wie geplant stattfinden. Wir bitten um Entschuldigung für die kurzfristige Absage.


Dienstag, der 18. Juli 2017
Offener Brief und Petition: Inklusion statt Ausgrenzung! Kein temporäres Bildungszentrum in Tempelhof-Schöneberg!

Der folgende Offene Brief kann auf change.org von Personen und Institutionen unterzeichnet werden:

Sehr geehrter Bürgermeister Müller, sehr geehrte Bildungssenatorin Scheeres,

die Senatsbildungsverwaltung plant, im kommenden Schuljahr bis zu 220 geflüchtete Schüler*innen abseits des Regelbetriebs im Gebäude der ehemaligen Luise-und-Wilhelm-Teske-Schule (Tempelhof-Schöneberg) zu beschulen. Im Tempelhofer Weg 62 soll ein sogenanntes „temporäres Bildungszentrum“ entstehen.

In „Willkommens-Profil-Klassen“ sollen Schüler*innen, die zwischen 15 und 16 Jahre alt sind und nach Einschätzung ihrer Lehrkräfte die sprachlichen oder fachlichen Anforderungen für den Übergang in den Regelschulbetrieb nicht erfüllen, auf den Übergang in berufsbildende Lehrgänge an den Oberstufenzentren vorbereitet werden.

Als reguläre Schule darf das Gebäude laut Bildungsverwaltung aus bauordnungsrechtlichen Gründen nicht mehr genutzt werden. Wie kann der Schulstandort dann für geflüchtete Schüler*innen geeignet sein?

Für die soziale und sprachliche Inklusion von Schüler*innen, die neu in Berlin sind, ist der Kontakt zu Schüler*innen, die hier aufgewachsen sind, von zentraler Bedeutung. Dieser Kontakt wird mit der geplanten räumlichen Isolation praktisch unmöglich gemacht.

Anstatt die bestehenden Tendenzen zur Ausgrenzung noch zu verstärken, sollte alle Kraft darauf verwendet werden, die Schüler*innen von Beginn an als vollwertige Mitglieder der jeweiligen Schulgemeinschaften zu begreifen!

Wir fordern, dass das Vorhaben, ein separiertes Bildungszentrum in der ehemaligen Teske-Schule einzurichten, sofort gestoppt wird!

Wir fordern stattdessen die sofortige Integration der jungen Migrant*innen an Regelschulen und Oberstufenzentren.

Wir erteilen allen Tendenzen zur Segregation eine klare Absage.

 


Mittwoch, der 5. Juli 2017
Lager in der Motardstraße geschlossen – vorerst kein Unterricht in Spandau

Zum 1. Juli 2017 wurde das Erstaufnahmelager in Spandau nach 25 Jahren geschlossen. Vor 16 Jahren bot die „Initiative Deutschunterricht“, die später zu Multitude e. V. wurde, dort die ersten Deutschstunden an. Seit vielen Jahren sind uns Ankündigungen zur Schließung des Lagers bekannt, doch oft wurde diese nur verschoben. Aufgrund des schlechten Zustandes der Containerbauten, verfallener sanitärer Anlagen und fehlender Privatsphäre war die nun erfolgte Schließung eine lange überfällige Entscheidung.

Im Gegensatz zu dem jahrelangen Vorlauf ging der Umzug nun sehr schnell vonstatten, es blieb nicht einmal die Zeit, uns im Vorhinein darüber zu informieren: Wir erfuhren von der Schließung durch die Geflüchteten beim Deutschunterricht. Darüber hinaus kritisieren wir die neue Unterbringung der alleinstehenden Männer, die aus Spandau nach Buch umziehen mussten – ein Ortsteil, in dem bereits Unterkünfte brannten und der weit von ihrem bisherigen Umfeld entfernt liegt. Zwar sind die Räumlichkeiten dort in einem besseren Zustand, die Geflüchteten verfügen jedoch über noch weniger Privatsphäre als in der alten Unterkunft.

Wir ergründen momentan, ob es in Spandau eine weitere Unterkunft gibt, in der es an sprachlichen und kulturellen Angeboten und Anbindung mangelt und in die wir unseren Deutschunterricht verlegen können. Wenn es so weit ist!, werden wir es an dieser Stelle bekannt geben.